Reichelsheimer Geschichte

Der Inheidener See: Reste der Gewerkschaft Friedrich

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In Inheiden begann 1918 die damalige "Gewerkschaft Friedrich" mit dem Aufschluß des Tagebaues Trais-Horloff. 1930 wurde der Bergbau durch die Gewerkschaft Friedrich eingestellt. Teilweise wurde die Geräte nach Wölfersheim umgesetzt. 1938 wurde der Tagebau erneut aufgeschlossen und stand ab 1940 in Förderung. Bis 1950 wurden 2,2 Millionen Tonnen Braunkohle gefördert, dazu wurden 6,2 Millionen Kubikmeter Abraum bewegt. Von diesem Tagebau blieb ein Restloch zurück, da zur Verfüllung kein Abraum zur Verfügung stand. Anfangs wurde der Abraum noch teilweise in die durch den Tiefbau entstandenen Bruchteiche verstürzt.

Heute ist dieses 35 Hektar große Tagebaurestloch als "Inheidener See" bekannt und beliebt. Die wenigsten wissen noch, das hier einmal Braunkohle abgebaut wurde. Rund um den See sind auf der Trais-Horloffer Seeseite Schrebergärten entstanden, die vielmals als Wochenderholungsziel dienen. Die Besitzer kommen teilweise aus den Großstädten im Rhein-Main-Gebiet.
Auf der Inheidener Seeseite des Sees gibt es vielfältge Bademöglichkeiten, ebenso ist das Segeln und Surfen hier möglich.

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Panoramabild des Inheidener Sees von Trais-Horloff aus.

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Auf der Inheidener Seite steht die Rettungswache des DLRG.

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Segler auf dem Inheidener See.

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Unter den Badegästen tummeln sich auch Schwanfamilien.


Bilder:
- Alexander Hitz



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©2017 | Alexander Hitz