Reichelsheim

Die Bürgermeister von Reichelsheim

Reichelsheim schloß sich 1972 als eine der ersten Gemeinden im Wetteraukreis bei der Gebietsreform mit Dorn-Assenheim, Beienheim, Weckesheim, Heuchelheim und Blofeld zusammen. Ziel war es, die Verwaltung effizienter zu gestalten.

Übersicht über die Reichelsheimer Bürgermeister nach der Gebietsreform 1972 in chronologischer Reihenfolge:

nohlotto.jpg

Otto Nohl

Partei: -
Amtszeit: 01.01.1972 - 30.09.1972

Zum Start der neuen Gemeinden und der Verwaltung setzte das Regierungspräsidium Staatsbeauftragte als Bürgermeister ein. Erster kommisarisch eingesetzter Bürgermeister wurde Otto Nohl.


nohlwilli.jpg

Willi Nohl

Partei: -
Amtszeit: 01.10.1972 - 30.03.1973

Willi Nohl wurde als Nachfolger von Otto Nohl ebenfalls kommissarisch als Bürgermeister eingesetzt.


steffan.jpg
Erich Steffan
Partei: SPD
Amtszeit: 01.04.1974 - 31.03.1978

Erster gewählter Bürgermeister wurde im Februar 1973 Erich Steffan. Er kam auf Vorschlag der CDU ins Amt. Vor der Gebietsreform war Steffan in Weckesheim schon hauptamtlicher Bürgermeister gewesen. Er agierte bürgernah und baute die Verwaltung auf. Er hatte die Verwaltungskräfte aus den Dörfern zu integrieren und die Finanzen zu organisieren.


huchzermeier.jpg
Friedhelm Huchzermeier
Partei: -
Amtszeit: 01.04.1979 - 30.06.1983

Auf Erich Steffan folgte 1979 Friedhelm Huchzermeier. Huchzermeier kam aus Nordrhein-Westfalen nach Reichelsheim. Seine Verwaltungserfahrung überzeugte die Mehrheit der Stadtverordneten, die damals den Bürgermeister wählten. Huchzermeier gab der Stadtverwaltung eine neue Struktur und hatte das Finanzwesen, sowie das Gestalten des Haushaltsplans im Auge.


wagner.jpg
Gerd Wagner
Partei: parteilos, später SPD
Amtszeit: 01.07.1984 - 31.12.2008

Gerd Wagner wurde auf Vorschlag der CDU 1984 von der Stadtverordnetenversammlung mit 29 von 31 Stimmen zum neuen Bürgermeister gewählt. Gerd Wagner war Diplom-Verwaltungswirt und außerdem ein Einheimischer, der die Sorgen der Mitmenschen und die Probleme vor Ort kannte. 1990 erfolgte seine Wiederwahl durch die Stadtverordnetenversammlung, wiederum mit überwältigender Mehrheit. Nach Einführung der Direktwahl der Bürgermeister gelang es ihm 1996 und 2002 auch die Bürgerschaft für sich mit jeweils 2/3-Mehrheit zu gewinnen.


bischofsberger.jpg
Bertin Bischofsberger
Partei: -
Amtszeit: 01.01.2009 - heute

Der im ostfriesischen Leer geborene Bertin Bischofsberger setze sich 2009 im zweiten Wahlgang gegen Rainer Schauermann (SPD) mit nur elf Stimmen Vorsprung durch. Der gelernte Kraftfahrzeugmechaniker, Betonbauer und Diplom-Verwaltungswirt lebt in Dorn-Assenheim und war zuvor in verschiedenen Ämtern der Stadtverwaltung der Stadt Frankfurt tätig. Er wurde von der CDU als parteiloser Kandidat zur Wahl vorgeschlagen. 2014 wurde Bischofsberger mit nur einer Stimme Vorsprung vor Herausforderer Holger Strebert im Amt bestätigt.



Bilder: Diverse Festschriften



Nach obenTop
©2017 | Alexander Hitz